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DIR - Ausrüstung

Geräte mit Doppelflaschen

Flaschen mit Ventilen nach unten


Geliebte 4-l-Doppel   
(nicht meine ;-))
4-l-Flaschen sind die ideale Möglichkeit, mal schnell was UW zu erledigen oder für den flachen Sprung in den heimischen Baggersee; dann natürlich auch für die lieben Kleinen, um ihnen das Hobby von Papa/Mama schmackhaft zu machen und einzeln auch als Sicherheitssystem für den vorsichtigen Taucher.
Richtig befestigt, spürt man die immerhin 2x4l=8l kaum auf dem Rücken und steigt problemlos ein und aus.

Rote Socken mit originalen MEDI-Ventilen und -Brücke

Auch noch Original-MEDI-Teile aber im Party-Look

Die schlanken von Draeger

Mit BiBo-Kit geht die Post ab!

Ganz schön scharfkantig!

Très chic, von der häkelnden Dame!

Die Zwei von der Feuerwehr! Gelegentlich vereinigt
In engem Kontakt Halterung aus Baumarktteilen nach P. Rachow mit Platte für Befestigung an Backplate Schon an die Rückenplatte geschraubt
Die zweckdienlichen mit Matter-Ventilen Mit Flaschengurt angebunden Zwei in vorschriftsmäßiger Bemalung  
Drilling - naja, nicht ganz echt ;-))Es gibt sie auch in echt, die Dreifachen!  

Wer Lust auf die schnuckligen 4-l-Pullen bekommen hat (natürlich auch als Zusatzflaschen zu verwenden), sollte mal bei seiner örtlichen Feuerwehr nachfragen. Die sondern massenhaft aus, um langsam die kk-Ventile loszuwerden.

 
SeitenanfangIst zwar ein kleines Sakrileg so nach dem 4-l-Spaß, aber trotzdem...

Doing It Right     DIR- Ausrüstungsrichtlinien

Aus der DIR-Diskussion will ich mich raushalten, es gibt ja genügend gute Seiten dazu, zum Beispiel:

www.dir-ger.de  www.gue.com    the-inner-space  www.dir-austria.com  
www.dir-m.com

Aber der gemeine Sporttaucher wie ich kann etwas von dieser "Philosophie" lernen
und das übernehmen, was ihm für seine Tauchgänge sinnvoll erscheint.
Und das versuche ich. Darum hier einige Bildchen von dieser Spezies.
 


DIR auch für Spaß-Tauchgänge


Der so geführte lange MD-Schlauch meines Hauptreglers ruft zwar ab und zu noch ein überhebliches Grinsen hervor, aber ich möchte DIE Möglichkeit, meinem Buddy wirklich helfen zu können, nicht mehr missen. Es funktioniert einfach. Und wer einmal am langen Schlauch neben mir nach Hause geschwommen ist, gibt mir recht und schafft auch einen an.

Zwei getrennt absperrbare Systeme sollte man sich auf jeden Fall leisten, wenn man in unsere heimischen Gewässer und unter 5m will.
Die Schlauchführung ist vernünftig anzupassen, damit man nicht wie ein Weihnachtsbaum eintaucht. Und DIR hat da eben seine Erfahrungen...warum nicht davon profitieren?

JetFin, die preferierte Flosse
Die schwere Gummiflosse schätze ich als Trimmhilfe beim Tauchen mit dem Zweischlauch-Automaten, mit dem ich etwas senkrechter im Wasser stehen will. Außerdem ermöglicht diese kurze Flosse Schwimmbewegungen, die die Feinmanövrierung wesentlich erleichtern.

Schlauchführung
Wenn die Schläuche so geführt werden, steht fast nichts mehr vor. So sollte Taucher aussehen. Außerdem kommt man ohne große Fummelei an den Zweitautomaten.
.

Inflator- und Faltenschlauch
Ob man den Inflatorschlauch nun so eng fesselt, ist Ansichtssache. Die enge Anbindung des MD-Schlauchs an den Faltenschlauch ist aber auf jeden Fall zu empfehlen.

Maskenband ohne Schlaufen
Das flatternde Maskenband mit Fahrrad- oder Schrumpfschlauch zu bändigen, ist auf jeden Fall auch angenehm.und bei Maskenwechsel hilfreich.

Fini-Befestigung
Die Befestigung des Finis mit Karabiner oder diesem Teil hat auch was. Es hängt immer an der gleichen Stelle und pflügt nicht durch den Sand. Im Notfall ist der Kabelbinder schnell mit dem Messer gekappt.
Schrittgurt
Gerade beim Tauchen mit dem Zweischlauchregler brauche ich den Schrittgurt, damit das Gerät immer tief auf dem Rücken hängt und einem nie in's Genick rutscht. Er hilft dazu, das Gerät zum integralen Körperteil zu machen.
Das fand ich aber noch nett in   tec.tauchen.de  ;-))

Hier sagt der DIRler dem Stroke, was falsch ist:
- Flaschenfüße,
- Stahlstages,
- Stages links und rechts,
- Aircon-Nitroxventile (!!) an Stages,
- Stage an Doppelpaket geklippt,
- allerlei an steg gestuffed,
- IDA71-Rebreather,
- Mares Flossen mit diesem Schrottverschluß,
- Airconbrücken an Doppelpaket,
- Trockenhandschuhe,
- Dive-Rite-Reels,
- Argonflasche 2l an Doppelpaket
- OC-Taucher und RB-Taucher als Buddyteam,

Fehlt eigentlich nur noch der Neoprentrocki...

 

SeitenanfangDoppelgeräte - Vorteile/Nachteile       abhängig/unabhängig?

>kann mich mal jemand ueber die Vor und Nachteile von Doppelflaschen aufklaeren ?

Vorteile:
1. Redundanz
zwei getrennte oder getrennt absperrbare atemluftsysteme
a) durch 2 getrennte Lungenautomaten
b) durch 2 getrennte Luftvorraete, entweder getrennte Einzelflaschen oder absperrbare Bruecke zwischen den Flaschen
Bei Doppelflaschen sollten NUR die in b) beschriebenen verwendet werden, durch verwenden von doppelflaschen mit bruecke die NICHT absperrbar ist buesst man einiges an redundanz wieder ein. Zu beachten ist dabei, das verwendet man getrennte flaschen, regelmaessig abwechselnd leergeatmet werden muß, d.h eine speziellle Technik ist noetig....
Ebenso ist es guenstig, wenn man ALLEINE an alle Ventile kommt, um sie absperren zu koennen :)

2. (fuer mich) ergibt sich bequemeres Tauchen, da sich das gewicht ueber den ganzen Ruecken verteilt, so bekomme ich z.B: mit einer 15l immer Rueckenschmerzen waehrend des Tauchens, mit 2*10 aber nie.

Nachteile:
mehr Platzbedarf, groesseres Gewicht an Land (kommt auf die groesse an :), teurer

Fazit:
doppel PTGs sind vom sicherheitsstandpunkt den einzelflaschen auf jeden fall ueberlegen, fuer manche arten von Tauchgaengen sind sie unverzichtbar und, wenn man das geld dafuer hat, sollte man sich ueberlegen, ob man nicht doppel ptgs verwenden will....es muessen ja keine 2*20l sein :) die kleinen 2*7 sind ja auch nett :)


SeitenanfangThema: Doppel 7 mit Brücke - aber wie ?
Von: Dietmar St.    Datum: Mon, 25 Oct 1999
Volker schrub:
>ich es geschafft mir einen zweiten AR zuzulegen und würde meine Flaschen gern so zusammenschliessen, daß ich mit beiden AR zugriff auf das gesamte
>Flaschenvolumen habe, um einerseits dem ständigen Hin und Her der Regler zu entgehen und sowohl mit dem Air X Sender als auch mit meinem analogen Fini den kompletten Druck zu erhalten.
>Welcher Hersteller bietet entsprechende vernünftige Ventile/Brücken an, inwieweit ist diese Kombination sinnvoll?

Zwei Automaten sind in Kaltwasser IMHO immer sinnvoll.
1. Möglichkeit:
Ich selber habe mir vor kurzem ein Doppelpaket mit 2 x Aircon SLM (das sind die kreuzfoermigen Doppelventile) und einfacher Rohrbruecke zusammengeschraubt. Die Kombination ist zwar einfach herzustellen, weil Ventile und Bruecke an jeder Ecke zu haben sind, hat jedoch nicht nur Vorteile.
Als ein moeglicher Nachteil kann empfunden werden, dass an jeder Flasche _zwei_ Ventile sind, je eines fuer den Anschluss eines Lungenautomaten und je eines fuer die Bruecke. Die bedeutet: Vor dem Tauchgang muessen alle vier Ventile geoeffnet sein, um an jedem Automaten die volle Luftmenge zur Verfuegung zu haben. Bleibt eines der Ventile, die die Bruecke absperren, geschlossen, kommt es zwangslaeufig dazu, dass nur aus einer Flasche geatmet wird und das Finimeter (so man nur eines benutzt wie ich) falsch anzeigt. Vor dem Fuellen muessen drei Ventile (naemlich die beiden Bruecken-Ventile und der Anschluss, der zum Kompressor fuehrt) geoeffnet sein, sonst wird nur eine Flasche gefuellt. Einer aus Versehen abgesperrten Bruecke kann man entgegenwirken, indem man die beiden Ventile zur Bruecke grundsaetzlich in geoeffnetem Zustand laesst. Ueberprueft werden muss es aber vor dem Tauchgang und vor dem Fuellen auf jeden Fall. Tritt waehrend des Tauchgangs ein Fehler am Lungenautomaten auf, muss das richtige Ventil geschlossen werden, also das, welches den entsprechenden Automaten absperrt.
Das bringt uns gleich zu den Vorteilen: Wird das falsche Ventil geschlossen, also ausversehen die Bruecke gesperrt, wird nur maximal eine Flasche geleert, der restliche Inhalt aus der zweiten Flasche steht weiter zur Verfuegung. Tritt ein Fehler an der Rohrbruecke direkt auf (z.B. geplatzter O-Ring), kann die Bruecke beiderseits geschlossen werden, so dass aus beiden Flaschen weitergeatmet werden kann. Auch laesst sich das Flaschenpaket mit sanfter Gewalt bei Bedarf wieder trennen, so dass beide Flaschen einzeln genutzt werden koennen und jeweils ein Doppelventil zur Verfuegung steht.
2. Möglichkeit:
Eine weitere moegliche Kombination habe ich hier entdeckt: http://www.infinet.com/~toddl/caverig/manifold.jpg Es handelt sich dabei um zwei Monoventile mit jeweils Anschluss fuer eine Bruecke, die Bruecke selber kann durch ein Ventil abgesperrt werden. Wenn ich das richtig sehe, ist diese Bruecke immer im Zustand "auf". Diese Kombination hat den Vorteil, dass nur drei Ventile insgesamt vorhanden sind und eindeutig ist, welches Handrad wofuer zustaendig ist. Allerdings weiss ich nicht, ob und wenn ja, wo man die gezeigten Ventile hier in DE bekommt (Hersteller in diesem Fall DiveRite, welche anderen Hersteller solche Ventile und absperrbaren Bruecken anbieten, entzieht sich momentan meiner Kenntnis).
3. Möglichkeit:
Die dritte Variante waere ein Monoventil an der einen Flasche, eine Bruecke mit absperrbarem Automatenanschluss sowie ein Doppelventil an der zweiten Flasche. Am Monoventil der einen sowie am Doppelventil der anderen Flasche wird die Bruecke angeschlossen. Der Automatenanschluss an der Bruecke sollte IMHO ebenfalls absperrbar sein, damit dieser mit "einem Dreh" geschlossen werden kann. Andernfalls muesste im Notfall (Vereisung) die Bruecke an beiden Seiten abgesperrt werden, was dann zwangslaeufig auch dazu fuehren wuerde, dass nur noch die (Rest-)Luft aus einer einzigen Flasche (naemlich der mit dem Doppelventil) zur Verfuegung stuende. Auch mit dieser Kombination kaeme man wieder auf insgesamt vier Handraeder, wobei eines davon auch noch an exponierter Stelle, naemlich in der Mitte der Bruecke und nach oben weisend, positioniert waere.
Beim Abwaegen der Moeglichkeiten komme ich persoenlich darauf, dass Variante Nr. 3 zu verwerfen ist. Somit musste ich mich zwischen Variante 1 und 2 entscheiden. Da sich Variante Nr. 1 am einfachsten und schnellsten realisieren liess, habe ich mich dafuer entschieden.


SeitenanfangGötz K. wrote:
> ----------
> Von: Sebastian G.
> An: 'tec@tauchen.de'
> Betreff: Brückenbruch/Independ.
> Datum: Freitag, 12. November 1999 13:56
> > > > in Deutschland benutze ich doch lieber mehrere getrennte Geräte
> > > (independents, damit's auch jeder versteht :-)). Das befriedigt auch meinen Überlebenstrieb !!!
> > >Independents werden IMHO hauptsächlich von Leuten benutzt, die ihre Ventile nicht selber zudrehen können.

> Was macht man, wenn die Brücke bricht? Bei  Aircon/Nautec-Ventilen dreht man den Übergang ab. Was aber
> wenn diese Möglichkeit nicht besteht, da nur "einfache" > Ventile vorhanden sind?
> > Gruß, Sebastian G.
> ----------
> > Sebastian,
> > ausser dem Nachteil "Nichterreichbarkeit der Ventile" hat die sperrbare Airconbrücke einen weiteren gravierenden Nachteil:
> > Die beiden Brueckenrohre sind erstens nur mit einer Klebung abgedichtet (nicht mit O-ring) und zweitens sind beide Rohre mit einem normalen Rechtsgewinde in das Mittelteil eingeschraubt. Wenn du nun die Ueberwurfmutter auf der rechten Seite anziehst und sich das Rohr mitdreht wird es aus dem Mittelteil wieder herausgedreht. Wenn das die Klebung noch halten sollte, schafft sie es jedoch nicht, die bei einem Double immer auftretenden Verspannungen beim zusammenpacken der beiden Singles entstehen aufzunehen. Was passiert (selbst erfahren): Die Bruecke wird undicht ! System nicht zu empfehlen.


Wenn ich mich recht entsinne, war das doch keine Absperrbrücke sondern eine Brücke mit einem weiteren Abgang.... Also eigentlich das Gegenteil einer Isolierbrücke .... Noch einige weitere Punkte die gegen die Aircon/Nautec Doppelventil-Lösung sprechen sind:
* Auf jeder Flasche sind zwei Ventilräder und zwei Abgänge, aber welches Handrad welchen Abgang schließt ist nicht offensichtlich... D.h. wenn der Partner was abdrehen soll greift er mit 50% Wahrscheinlichkeit daneben!
* Einer der beiden Abgänge geht zur Brücke, damit besitzt jede Seite sozusagen ein eigenes Isolationsventil. Beim Füllen und beim Tauchen mus man deshalb immer höllisch aufpassen das beide Ventile offen sind. Ich hab damit schon mal schlechte Erfahrungen gemacht...
* Es gibt zwei unterschiedliche Ventilbauweisen. Bei der älteren Variante schließt das dem Abgang gegenüberliegende Handrad, d.h. beim Tauchen mit Brücke kommt man ironischerweise besser an die Isolationsventile als an die Hauptventile (die stehen nach hinten ab). Die neue Konzeption hat diesen Mangel zwar durch das um 90 Grad versetzte Handrad beseitigt, aber gleichzeitig kann jetzt selbst der Kenner nicht mehr Wissen welches Ventil durch welches Handrad geschlossen wird....
Ich habe mich aus diesen Gründen vor einiger Zeit von meinen Nautec-Ventilen und der Brücke getrennt und diese gegen eine Seaway Isolationsbrücke getauscht. Gegen die Nautec/Aircon-Ventile als Doppelventile für Einzelflaschen ist nichts einzuwenden. Die Teile sind robust und leichtgängig, aber für ein Dopplegerät sind sie suboptimal und überteuert. Von ScubaPro gibts auch brauchbare und bezahlbare Isolationsbrücken.


SeitenanfangVon: MJA@samm.sysdat.de
Betreff: Vorteile/Nachteile Ventile        23. März 2000
Ich überlege mir zwei 10er zuzulegen. Der Grund dafür ist eigentlich recht einfach. Auf der einen Seite habe zwei einzelne 10ltr. Flaschen, die ich unabhängig tauchen kann. Auf der anderen Seite habe ich die Möglichkeit, ein Doppel 10er zusammenzuschrauben (für eventuelle längere Tauchgänge). Meine Frage ist eigentlich ganz simpel. Welche Ventile sind qualitativ die besseren und für solche Aktionen am besten geeignet? Ich habe mir die Aircon Multi ausgeschaut; die sind leider aber auch die teuersten. Wie sieht es mit der Brücke aus. Muss ich dabei etwas beachten (außer das sie für Doppel-10er gedacht ist ;-))? Welche Möglichkeiten der Verbindungen zwischen den Flaschen habe ich, sodaß ich die Flaschen ohne grossen Aufwand wieder voneinander trennen kann?


Thema: Vorteile/Nachteile Ventile
Datum: 24.03.00
From: Götz K.
Die Idee ist theoretisch ganz bestechend. In der Praxis taugt sie aber nix. Ich darf das mal so sagen, weil ich die Probe gemacht habe und nix Gutes mehr sagen kann. Die Aircon sind bestimmt gute Ventile, wenn Du sie an Monoflaschen verwendest, vorausgesetzt, du bekommst die Schläuche richtig konfiguriert. Am Doppelpaket taugt Aircon in Verbindung mit den angebotenen Bruecken nix. Die Gruende habe ich in der frueheren Mail an Dich, sowie in der anderen heute an die Liste rausgegangenen Mail beschrieben. Du stehst ausserdem bei Aircon vor folgendem Problem. Kaufst du die Bruecke ohne Abgang musst du entweder zum auseinandermontieren den Druck komplett ablassen oder du sperrst die Bruecke seitlich ab. Jetzt ist in der Bruecke noch Druck und du musst mit grossem Schraubenschluessel die O-Ring Dichtungen vergewaltigen. Der Verschleiss ist sicher kein Thema bei so einem Pfennigartikel, aber Du hast nach wie vor die Brueckensperrhandraeder an der Seite und das Automatenabgang-Handrad nach hinten. Ein in meinen Augen ungluecklicher Kompromiss. Wenn du die Bruecke mit dem 3.ten Abgang kaufst, damit du die Bruecke entlueften kannst, hast du wieder die beschi... Bruecke mit der Klebedichtung etc. Ausserdem hast du dann noch einen unnoetigen Automaten dabei oder Du laeufst Gefahr, dass das Handrad ohne Belegung sich unbeabsichtigt oeffnet und dein GAsvorrat zur Belueftung deines eutrophierten Gewaessers beitraegt. Allein das ungute Gefuehl, das sowas auftreten koennte ist Grund genug es zu lassen. Wenn Du schon der Meinung bist, dass Dich die bloede Schrauberei nicht nervt (Doppelflaschen bebaenderung rauf und runter, Bruecke abmontieren etc.) kauf dir z.B. lieber von Scubapro (obwohl ich sonst kein Fan dieser Marke bin, aber bei Ventilen kann man net so viel falsch machen) das Basic Twin mit der absperrbaren Bruecke (sehe gerade, dass das auch mittlerweile in 300 Bartechnik gibt. Ich koennte dir also anbieten, dass du mir die 200bar Version abkaufst und ich lege mir die 300bar Version zu :)))))))))) Aber im Ernst: Im Bedarfsfall entleerst du die Flaschen, schraubst die Bruecke ab, stopselst den seitlichen Abgang zu und fertig. Dann hast Du zwar nur einen Abgang fuer einen Automaten, aber wer Angst vor Vereisung hat, sollte sich mal Gedanken um einen groesseren Atemgasvorrat machen (bei einer 10er nicht gegeben) oder sich von seinem Tauchlehrer das Lehrgeld zurueckzahlen lassen. Oder tauchst du mit der 10er tiefer als 20m. If not, warum hast du dann Angst vor Vereisung ? Back to the roots: Die Schrauberei ist laestig. Ueberwinde dich, kauf deiner Frau eine lange 12er mit Doppelventil, meinetwegen von Aircon (da hab ich sicher auch noch welche im Keller) oder noch besser euch beiden eine D14 mit oben beschiebener Ventilkonfiguration: Fuer das normale Tauchen ist das das schoenste gewichtsmaessig ausgegelichenste Tauchgeraet wo gibt. und ueber Wasser auch noch nicht so schwer. Der Nachteil der doppelten Kosten bei Tuev und Ventilrevision hast du schnell vergessen, wenn du mal gemerkt hast, wie entspannt man mit so einem Doppelpaket tauchen kann. Ausserdem kann man die Automaten und die Schlaeuche vernuenftig konfigurieren und Vereisungssicherheit ist auch durch zwei erste Stufen gegeben. Ich hoffe das war jetzt nicht zu ausfuehrlich. Gruss Goetz

SeitenanfangWenn Du nochmal nachliest, wirst Du sehen, daß ich auf den größeren Abstand der 7er hingewiesen habe bei Verwendung der Scubapro-Brücke . Diese Scubapro-Brücke ist längenmäßig für den Durchmesser von 10ern ausgelegt, dann paßt der Bolzen gerade zwischen den Flaschen hindurch.

10er haben einen Durchmesser von 171 mm, 7er von 140 mm ( wenn ich mich recht erinnere). Die 7er haben dann also im Vergleich zur Doppel-10 einen um 31 mm größeren Abstand zwischen den Flaschen.

Die Brücke erlaubt nicht, diese 31 mm Differenz auszugleichen. Das stellt jedoch wie ausgeführt keinen Nachteil dar. Die Verstellmöglichkeit der Brücke bezieht sich nur auf das spannungsfreie Ausrichten der Brücke. Das heißt folgendes. Durch die beiden Schellen werden die Flaschen zueinander in einem gegebenen Abstand fixiert. Wenn jetzt eine Längendifferenz in der Brücke vorhanden ist, und sei sie auch nur 1 mm zu kurz oder zu lang, tritt Spannung in dem ganzen Verbund auf. Durch die in geringen Grenzen, sprich einige Millimeter, verstellbare Brückenlänge kann das Ganze spannungsfrei montiert werden.

Für unterschiedliche Flaschendurchmesser brauchst Du auch unterschiedliche Schellen. Ich bin nicht über das ganze Marktangebot informiert, kann Dir aber sagen, was ich verwende.

Für schwere Flaschen mit 204 mm Durchmesser verwende ich die Schellen von Ralph Hood. Diese Schellen sind äußerst stabil und die Stege zwischen den Flaschen haben eine dicke Stahlverstärkung, die man nicht krummziehen kann. Allerdings empfehle ich, nicht die Gewindestangen zu verwenden, um Beschädigungen der Flaschenwandung zu vermeiden. Ich nehme A4-Sechskant-Bolzen mit nicht durchgehendem Gewinde, sodaß der Bolzen im Mittelbereich glatt ist. Die Länge ist, glaube ich, 165 mm, wobei das allerdings von der V-Stellung des Backplates abhängig sein kann. Da ich Ralph persönlich kenne, beliefert er mich direkt mit allem möglichen, was ich brauche. Die Schellen sind derart billig bei ihm, dafür könnte ich hier noch nicht mal die Schweißarbeiten bezahlen.

OMS hat diese Schellen mal vertrieben. Ob das noch der Fall ist, weiß ich nicht. Thomas Kleemann war, ist ? der Ansprechpartner für OMS. Bernd Aspacher hat auch mal mit Ralph Hood Produkten gehandelt. Vielleicht kann auch Andreas Wagenknecht, Argonautic, weiterhelfen. Da wir dabei sind, die Dive-Rite Brücken habe ich von Submariner in München. Submariner hat auch ausgezeichnete Schlauchschellen im Programm mit extrem weitem Spannbereich, die man für Stages braucht. Dive-rite fertigt auch Schellen für unterschiedliche Flaschendurchmesser, ich habe aber keine Erfahrung damit.

Für die kleinen Flaschenpakete von Doppel-4 bis Doppel-10 habe ich die Schellen selber gefertigt. Dazu braucht man 1 mm Edelstahlblech, eine Schlagschere und eine Bohrmaschine. Das ganze dauert keine Stunde. Allerdings habe ich die Stege zwischen den Flaschen nicht verschweißt, das macht bei den geringen Gewichten auch seit Jahren keine Probleme, wäre aber in Verbindung mit einem zusätzliche Verstärkungsblech eine bessere Lösung. Man hat dann pro Flaschenpaket je 2x2 Halbschellen. Die Steglänge zwischen den Flaschen beträgt 30 mm. Als Faustformel zur Ermittlung der Bandlänge verwende ich: Umfang - 15 % + 2 x 30 mm. Bei den 7ern kommen zur Bandlänge noch 50 mm hinzu, da hier die Steglänge aufgrund des größeren Flaschenabstandes 55 mm beträgt. Daß hier nicht die besagten 31 mm auftauchen, sondern nur 25 mm mehr Steglänge, liegt daran, daß die Schellen weiter um die Flasche herumgeführt werden. Es gibt aber vermutlich inzwischen auch kommerzielle Produkte für die kleineren Durchmesser.

Reinhard B.


SeitenanfangFlaschen mit Ventilen nach unten???
Artikel: Ventile nach unten
Raoul D. in de.rec.sport.tauchen
In einigen Dokumentationen sieht man berufs- und militärtaucher, welche die Flaschen invers - das heist mit Ventil nach untern - montiert haben.
Auf den ersten Blick, scheint mir das gar keine schlechte Idee zu sein, dass man ständig Zugriff auf Ventil und Flasche haben könnte, sollte es man unerwarteterweise mal benötigen. Nachteile sehe ich eigentlich nur wenige. Einzig, dass ein wichtiges Ausrüstungsteil beim Einstieg und rumsitzen ein bisschen vorsichtiger behandelt werden muss.

Was überseh ich, hat jemand hier schon erfahrungen gesammelt?

Klaus-Peter E.
> habe ich versuchsweise gemacht: Du brauchst dazu längere Schläuche. Das Anlegen muss viel vorsichtiger geschehen, am besten mit Helfer. Du musst Dich daran gewöhnen, dass die Schläuche  eher "im Weg sind" (z.B. beim Anmarsch zum Wasser). Der Atemregler fällt Dir garantiert  immer auf den Boden, wenn er sich selbständig macht. UW kein großes Problem, da lässt er sich auch so leicht wieder einfangen.

Für die Flasche(n) solltest Du Dir unbedingt eine zusätzliche Fangschlaufe entsprechend tief am Jacket montieren lassen. Rutscht die Flasche Dir nämlich aus der Bebänderung, dann wird das ziemlich unschön, weil sie mit Regler und Ventil auf den Boden donnert. Meiner Ansicht nach ist das überhaupt die größte Gefahr.
Offen ist für mich noch die Frage, ob das Risiko größer ist, dass Partikel aus der Flasche leichter ins Ventil rieseln könnten. Dürfte aber wg. Steigrohr eher eine theoretische Überlegung sein. Was sagen die anderen Experten dazu?
>
> Mein Fazit: Die Gefahr, sich teure Ausrüstungsteile zu demolieren, wird deutlich größer. Zum Anlegen brauchst Du möglichst einen Helfer. UW kannst Du dafür selbst an den Ventilen herumstellen. Wenns allein darum geht, wäre auch ein fernbedientes Ventil  eine Möglichkeit.

Matthias V.
Das sind in der regel 2x7 200bar, evtl. 2x6l 300bar Geräte, mit im Gerät   integrierten Lungenautomaten ( Kolbensteuerung, mit Membrane zum Aussendruck) Ist mir bis jetzt noch nie vereist.
Man kann zB ein Kreuzventil anbauen, mit 2. erster Stufe, 1,5o Schlauch zum Lungenautomaten.
Das Gerät ist etwas Hecklastig, idealer Ausgleich ist der Anbau einer> unten breiteren Wingblase, wie der des Poseidon Biscaya Teclift.

Die Bedenken der Höhlentaucher hier berücksichtigen heisst glauben, dass sich eine Leine, da unten im Ventil vertüdelt, schlecht rausmachen lässt.

SeitenanfangUnd gewisse eingeübte Proceduren entweder nicht funktionieren, oder sinnlos sind ( du wirst bei VU zB keine Ventile durch reiben an der Wand zudrehen, weil deren Achse senkrecht steht)
FAkt bleibt, das die Geräte an besten auf dem Kopf stehen, und gut über den Kopf angelegt werden können. Oder an der Bullikante.
Sie sind beim Tauchen strömungsgünstiger als die mit Ventilen oben. Ich tauche das Gerät sehr gerne. Damit der Automat nicht runterfällt, gibt  es einen Haken zum Reinhängen.

Uwe St.
Die Flaschenmontage mit dem Ventil nach unten macht unter Wasser nur beim Arbeiten oder Suchen Sinn. Die Schläuche können dichter am Körper laufen, die Flaschenböden verhaken sich nicht so leicht, wenn der Taucher durch Zweige oder in Löcher kriecht. Unter dem Po sind Haker beim Rauskriechen dann auch leichter zu klarieren als im Genick.
Aber die  ganze Einheit muß etwas anders konfiguriert werden. Die Mitteldruckschläuche werden länger, der Trimm ändert sich leicht Richtung Flossen, ausserdem ist ein Ventilschutz ratsam. 
Für den Spaßtaucher gibt es mit Sicherheit bessere Konfigurationen.
PS: Es ist ein Gerücht, daß bei nur bei hängenden Ventilen der Sauerstoff bis zum letzen Tropfen aus der Flasche kann...
altes.tauchen -> Technik --> Konf... Letzte Änderung: 29.01.2015 Seitenanfang