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Dräger PA38 Bed.anl 1968

PA38 als Tauchgerät 1971

Dräger PA38 Prospekt 1975 MLW-Benutzungsanw.

Vor einiger Zeit schenkte mir jemand den Lungenautomaten zum PA38 von Dräger (ohne Schutzkappe), der wohl in vielen Wühlkisten vertreten ist, da die Geräte in großer Stückzahl bei der Feuerwehr abgelöst werden.Das PA38 war ein amphibisches Atemgerät (1 oder 2 4-l-Flaschen), das auch zum Tauchen (bei der Feuerwehr) zugelassen war (10 bzw. 20 m Tiefe). Es handelt sich um einen sehr robusten Lungenautomaten in gewichtiger Ganzmetall-Ausführung, der wegen seiner sehr großen Membran ein gutes Atemverhalten erwarten lässt. Die Reglerstufe ist mit dem Druck dichtend (Mitteldruck 4,5 bar), die erste Stufe, die man mit dem Lungenautomaten verwendet, sollte also mit einem Überdruckventil versehen sein. Meine Ausführung hat ein Rollgewinde (Rundgewinde Rd 40 x 1/7"), wie sie an Vollgesichtsmasken üblich sind.
Das Rückschlag- und Ausatemventil wie in dem Bild hier von 1968 waren an meiner Ausführung nicht (mehr) vorhanden, dann natürlich auch nicht die Ausatemschlitze. Die Ausatmung kann ja über ein separates Ventil in der VGM erfolgen.
Aha, dachte ich, Atemgerät, ganz nett, aber nur zur Anschauung --> Ablage.

Dann fiel mir ein völlig gleich geformter Regler in die Hände, nur bestand der komplett aus schwarzem Kunststoff und auf der Schutzkappe aus Gummi war das Symbol MLW. Nun war mir natürlich bekannt, dass Medizintechnik Leipzig auch Atemgeräte produziert hatte, aber dass sie so baugleich zu Dräger waren, fand ich schon etwas heftig. Unterschiede sind natürlich im Gewicht, und der Stutzen für den Einatemschlauch ist beim MLW drehbar, was vorteilhaft wirkt.
Aber mein Interesse war geweckt und ich überlegte, wie ich das Teil an meine MEDI-Vollgesichtsmaske anschließen könne, die mit Stutzen für den Zweischlauchregler Hydromat ausgestattet ist.
Das ließ sich dann relativ einfach machen. Das Rollgewinde an dem MEDI-PA38 wurde entfernt und durch den vorderen Teil des Schlauchstutzens vom Faltenschlauch des Hydromat ersetzt.

Somit lässt sich der MEDI-PA38 wie ein Faltenschlauch an die Vollgesichtsmaske anschrauben.
Als Ausatemventil wird einfach der Ausatemstutzen der Maske verwendet, in dem sich bei meiner Maske ein Flatterventil befindet. Mal sehen, wie der Blasenverlauf dann ist.
Zu dem Regler gehört eine Schutzkappe aus Gummi, in die ein Spülknopf integriert ist. Die Schutzkappe ist relativ voluminös und schon ziemlich porös, sodass ich sie gern weglassen wollte. Den Spülknopf ersetzte ich deshalb durch einen zylindrischen Knopf aus PVC, der von einem Gummiband in der Oberschale des Reglers gehalten wird.


altes.tauchen -> Technik --> Meine 1-Schlauch-Regler Letzte Änderung: 23.07.18